Rinder verhindern Wüstenbildung

Management von Weiderindern Dr. Spandern
Management von Weiderindern Dr. Spandern

Ohne Zweifel ist die zunehmende Wüstenbildung eine der größten Bedrohungen für die Landwirtschaft. Die Entwicklung geht Hand in Hand mit der kontinuierlichen Verknappung von nutzbarem Wasser und dem Verlust an Boden – nicht nur in den trockenen Regionen. Das erhöht die Kosten des Landbaus und ist ein Risiko für unsere Lebensmittelversorgung

Zunächst unbemerkt führt der langsame Abbau der Bodenkrume zum großflächigen Verlust an landwirtschaftlich nutzbarem Land. Landwirte und Viehalter geben auf, finden keine Nachfolge und ziehen in die Städte. Wohlhabende Nationen kompensieren de Entwicklungen durch Bewässerung und den Zukauf von noch mehr Dünger, Pflanzenschutz und Futtermitteln. Das kann natürlich nicht über Generationen so weiter gehen und es hilft nicht dem Ansehen der Landwirtschaft.

Neue Erkenntnisse zur Bodenbildung und ein zunehmender Fundus an Referenzen und wissenschaftlich abgesicherten Nachweisen zeigen, dass es nicht so kommen muss. Die Ergebnisse führen zu einer deutlichen und inspirierenden Schlussfolgerung:

Nur der korrekte Einsatz von weidenden Tieren konserviert und restauriert das Land.

Wir müssen an ganz neue Systeme denken in denen weidende Tiere wieder ein Teil unserer Landschaft werden.